26. März 2020 Verortung

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Gräberfund Litzlberg / Protestantisches Bethaus

26. März 2020. Beginn der wissenschaftlichen Untersuchungen sämtlicher Funde. Die Gebeine wurden zu anthropologischen Untersuchung in die Steiermark gebracht. Die Baustellensperre wurde aufgehoben und die Bauarbeiten fortgesetzt.

Die Aufnahme (google earth) zeigt die ungefähre Position der Fundstelle.

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23. März 2020. Mit Bescheid wurde die Zuständigkeit vom Landeskriminalamt Oberösterreich auf das BDA Abteilung für Archäologie unter der Leitung von Univ.-Doz. Dr. Bernhard Hebert übertragen.

Gräberfund Litzlberg / Protestantisches Bethaus

Martin Zeiller und Matthäus Merian, Schörffling samt der Grafschaft Kammer am Adersee (Ausschnitt), Topographia Provinciarum Austriacum, Kupferstich, 1649-1716 / Blau markiert, das protestantische Bethaus in Litzlberg am Attersee.

14. April 2020 Am frühen Nachmittag wurde der im Metallsarg gefundene goldene Ring in der Restaurierungsstätte erstmals untersucht.

Der goldene Ring / Oberflächenbeschaffenheit

Simon von Engl kaufte Schloss Litzlberg zwischen 1605 und 1608 von Weikard von Polheim. Allerdings erwarb Engl zu diesem Zeitpunkt lediglich das Schloss selbst, die anderen Besitzungen, wie etwa ein Meierhof, eine Säge sowie verschiedene Zehenten, verblieben bei Polheim. 1615 erweiterte er das Schloss um einen Rundturm, wobei ein Römerstein gefunden wurde. Im gleichen Jahr ließ er als Reaktion auf gegenreformatorische Bestrebungen in den Nachbargemeinden ein neues evangelisches Predigthaus erbauen, in dem bis 1624 Cyriac Götz seinen Dienst versah. Die Engl von Wagrain besaßen Litzlberg zumindest bis 1642, wobei Gottlieb Engl von Wagrain in diesem Jahr das Schloss an Franz Christoph Khevenhüller verkaufte. Dieser (Ver-)Kauf wurde entweder später rückabgewickelt oder Khevenhüller verkaufte weiter. In einer Urkunde vom Dezember 1642 wird Franz Christoph Khevenhüller zu Aichberg, Graf zu Frankenburg, Herr der Herrschaft Lützlberg, genannt. Nächster nachgewiesener Besitzer ist der ständische Landschaftseinnehmer Johann von Kunitz, der bis 1655 Leheninhaber von Litzlberg war. Auf ihn folgte Christoph Staindl von Plötzened, der Litzlberg dann 1664 an das Geschlecht der Seeauer verkaufte. Der erste war Elias von Seeau zu Mühlleiten. Er hatte vorher auch die Herrschaft Würting gekauft. Die Seeauer waren dann bis 1769 Besitzer von Litzlberg.   Literatur: OÖLA, Kommunalarchiv Gramastetten, Urkunde Nr. 13 OÖLA, Herrschaftsarchiv Wagrain, HS 10 OÖLA, Museala, Khevenhüllerarchiv, Sch. 143, Sch. 147 Zauner, Alois: Vöcklabruck und der Attergau. Stadt und Grundherrschaft in Oberösterreich bis 1620 (Forschungen zur Geschichte Oberösterreichs). Linz 1971. 385, 565   [Peter März HISTORIKER]

15. April 2020 Besuch bei der Textilrestauratorin Traute Rupp.

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