Anzahl der Särge

Merken

Die konservatorische Bearbeitung der Holzfunde hat gestern neue Erkenntnisse zutage gebracht. Einige Holzteile ließen sich weder den beiden Särgen der rätselhaften Litzlbergerin noch jenem stark zerstörten Sarg aus massiven Eichenbohlen zuordnen. Vielmehr lagen nach dem Zusammensetzen der Fragmente mehrere leicht trapezförmige Bretter vor. Keines länger als 80 cm und rundum mit Dübellöchern und Holznägeln versehen. Es bleibt hier kaum eine andere Erklärung, als dass es sich um Bestandteile von zumindest zwei Kinder- oder Säuglingssärgen handelt. [Susanne Heimel RESTAURATORIN]

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Gerhard Landauf sagt:

    Kann man sagen, was und in welcher Weise durch die aktuellen Aushubarbeiten beschädigt worden ist?
    Sind die Verformungen am Metallsarg und die Isolierung der Bretter vom Sarg darauf zurückzuführen?

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

14. April 2020 Am frühen Nachmittag wurde der im Metallsarg gefundene goldene Ring in der Restaurierungsstätte erstmals untersucht.

Der goldene Ring / Oberflächenbeschaffenheit

Im Herrschaftsarchiv Wagrain, das im Oberösterreichischen Landesarchiv liegt, finden sich Testament und Mitgiftverzeichnis von Anna Maria Händlin.

14. April 2020 Besuch bei Georg Spiegelfeld-Schneeburg im Schloss Tillysburg.

Identifikation 01

20. März 2020, 13 Uhr Entdeckung von Gräbern in Litzlberg am Attersee

Gräberfund Litzlberg / Protestantisches Bethaus

Bei der geheimnisvollen Litzlbergerin handelt es sich um eine erwachsene Frau fortgeschrittenen Alters mit einem äußerst komplexen Krankheitsbild. Sie litt unter starken Schmerzen und konnte sich gegen Ende ihres Lebens nicht mehr ohne Hilfe fortbewegen.

Anthropologie: Bestattung 1 – die geheimnisvolle Litzlbergerin