Live-Stream "Die geheimnisvolle Litzlbergerin"

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Live-Stream "Die geheimnisvolle Litzlbergerin"

OÖ Stories – Episode 005

Sei live dabei, wenn Landeshauptmann Thomas Stelzer, Direktor Alfred Weidinger, Landesarchäologe Stefan Traxler und der Bauunternehmer Norbert Hartl über einen aufsehenerregenden Gräberfund in Seewalchen Litzlberg mit einem Metallsarg aus dem 17. Jahrhundert berichten.In „CSI-Manier" versuchen Forscher zu eruieren, wer sich hinter der „geheimnisvollen Litzelbergerin" verbirgt. In ihrem Grab hat sich neben außergewöhnlich gut erhaltenen Textilien, Lederresten von den Schuhen und dem Einband eines Gebetsbuches auch ein goldener Ring mit Gravuren erhalten. Bald gibt es innovative Ausstellungs- und Vermittlungscontainer auf dem Strandbad-Parkplatz in Seewalchen, wo den Forschern über die Schulter geschaut werden kann.

Gepostet von OÖ Kultur am Freitag, 17. April 2020

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Kommentare:
  1. Sonja Taxacher sagt:

    Ich möchte mich für diese spannende Aufarbeitung bedanken. Es ist sehr fesselnd und ich freue mich schon auf weitere Ergebnisse.

  2. Maria Schörkhuber sagt:

    Danke dass sie die unglaublichen Neuigkeiten mit uns teilen, Gratulation und weiter gutes gelingen.

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Identifikation 01

Transkription eines Dokuments aus dem frühen 17. Jahrhundert

Die Adelsfamilie Engl von Wagrain und ihre Besitzung Schloss Litzlberg Das ursprünglich aus Franken stammende Rittergeschlecht Engl stand spätestens ab 1499 in landesfürstlichen Diensten unter Kaiser Maximilian I. Dieser gestattete dem Mautaufschläger Albrecht Engl den Wiederaufbau des Edelsitzes Wagrain nahe Vöcklabruck. Nach 1573 teilte sich die Familie in zwei Linien. Simon Engl begründete als Stammvater den Litzlberger Zweig, der mit Sigmund Friedrich Engl von Wagrain im Jahr 1701 wieder ausstarb und danach mit dem Hauptzweig vereinigt wurde. Simon Engl wurde 1598 in den jungen, 1615 in den alten Ritterstand aufgenommen. Simon Engl erwarb 1605 Schloss Litzlberg von Weikard von Polheim, beide gehörten dem protestantischen Glauben an. 1615 ließ Simon Engl in Litzlberg eine evangelische Hauskapelle errichten, die bis 1656 nachgewiesen ist. In zwei Ehen zeugte er sieben Töchter und fünf Söhne. Simon Engls Sohn, Wolf Albrecht musste um 1630/31 auf Grund seines protestantischen Glaubens kurzzeitig Oberösterreich verlassen, kehrte später zurück, verstarb jedoch 1640.   Literatur: Marks, Alfred: Familiengeschichtliche Aufzeichnungen der Engl von Wagrain 1657 bis 1797. In: Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs. Beiträge zur Rechts-, Landes- und Wirtschaftsgeschichte. 8. Band. Graz/Köln 1964. 274-286 Zauner, Alois: Vöcklabruck und der Attergau. Stadt und Grundherrschaft in Oberösterreich bis 1620 (Forschungen zur Geschichte Oberösterreichs). Linz 1971. 292   [Peter März HISTORIKER]

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Vorbericht zur Grabung