Gräberfund Litzlberg

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Gräberfund Litzlberg

Nachdem unsere Restauratorin Susanne Heimel (Blogeintrag s.u.) von insgesamt vier Särgen spricht, wollen wir das, vor dem Fund auf einer Deponie abgeladene Aushubmaterial untersuchen. Norbert Hartl wird uns einmal mehr dabei unterstützen und hat uns bereits die notwendigen Kontakte vermittelt. Am kommenden Dienstag beginnen weitere Untersuchungen, die Stefan Traxler mit Archäolog*innen der Universität Salzburg vornehmen wird. [Alfred WEIDINGER]

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Kommentare:
  1. S Traxler sagt:

    Nach Telefonaten mit dem Geschäftsführer der Firma, die das Aushubmaterial abtransportiert hat, und dem Ausgräber haben wir beschlossen, doch keine Nachuntersuchungen vorzunehmen. Das Material, das uns interessieren würde, ist gemeinsam mit zahllosen weiteren Fuhren an Aushub- und Schutt wegtransportiert und in der Deponie einplaniert worden, sodass die geringen Erfolgsaussichten den Aufwand nicht lohnen.

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Anthropologie: Bestattung 2 – ein erwachsener Mann

Die Arbeiten zur Konservierung der Särge laufen an. Die Kombination von Nassholz und Metall fordert dabei heraus.

Konservierung der Särge

Des Rätsels Lösung lieferte wie erwartet die Grabtafel, die neben dem vom Bagger beschädigten Metallsarg entdeckt worden war. Es handelt sich bei der „geheimnisvollen Litzlbergerin!“ um Anna Engl von Wagrain (ca. 1574-1620).

IDENTIFIKATION 1.1 / Das Rätsel ist gelöst

Wissensvermittlung → Virtuelle Präsenz →

In einem der Container können sich BesucherInnen zukünftig Live mit KollegInnen aus dem Schlossmuseum zum Gräberfund austauschen.

Ausstellung 03 / Kulturvermittlung 4.0

Die Planung für die Bespielung unserer Ausstellungscontainer ist abgeschlossen und geht nun in die Produktion. Informationen zur Ausgrabung werden für die Besucher*innen bereits auf den Außenflächen vermittelt, u.a. in Form einer Chronologie.

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