Gräberfund Litzlberg

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Gräberfund Litzlberg

Nachdem unsere Restauratorin Susanne Heimel (Blogeintrag s.u.) von insgesamt vier Särgen spricht, wollen wir das, vor dem Fund auf einer Deponie abgeladene Aushubmaterial untersuchen. Norbert Hartl wird uns einmal mehr dabei unterstützen und hat uns bereits die notwendigen Kontakte vermittelt. Am kommenden Dienstag beginnen weitere Untersuchungen, die Stefan Traxler mit Archäolog*innen der Universität Salzburg vornehmen wird. [Alfred WEIDINGER]

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Kommentare:
  1. S Traxler sagt:

    Nach Telefonaten mit dem Geschäftsführer der Firma, die das Aushubmaterial abtransportiert hat, und dem Ausgräber haben wir beschlossen, doch keine Nachuntersuchungen vorzunehmen. Das Material, das uns interessieren würde, ist gemeinsam mit zahllosen weiteren Fuhren an Aushub- und Schutt wegtransportiert und in der Deponie einplaniert worden, sodass die geringen Erfolgsaussichten den Aufwand nicht lohnen.

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Kleidung 01

Simon Engl von Wagrain, geboren am 8. Oktober 1540, verstorben am 22. August 1629, Sohn von Stephan Engl von Wagrain (1510-1573) und Maria Magdalena Dorningerin (1520-1580). Engl heiratete am 10. Juli 1594 seine erste Ehefrau Anna Furtin (Furth) (*1540). Sie war die Tochter des kaiserlichen Rates und Vizedoms von Niederösterreich, Wolf Furth und Magdalene geb. Urkauf. Seine zweite Gemahlin, Christine Hackin (1550-1600) heiratete er nach 1620.

Insgesamt werden Simon Engl sieben Töchter und fünf Söhne zugeschrieben, gesichert sind die Nachkommen Wolfgang Albrecht (1599-1640), Karl und Maximilian (beide 1600-1640).

 

Literatur:

Zauner, Alois: Vöcklabruck und der Attergau. Stadt und Grundherrschaft in Oberösterreich bis 1620 (Forschungen zur Geschichte Oberösterreichs). Linz 1971. 293

OÖLA, Herrschaftsarchiv Wagrain, HS 1, fol. 60

https://www.ronniger.at/familienchronik/gf_7.html#0

 

[Peter März HISTORIKER]

Simon Engl von Wagrein

Auf der Inschrift der Grabtafel sollten sich Informationen zur hier bestatteten „geheimnisvollen Litzlbergerin“ finden.

Die Grabtafel wird geöffnet

Der Gestaltungsprozess und die inhaltliche Konzeption der Ausstellungscontainer sind bereits angelaufen. Sowohl Innen- als auch Außenflächen werden Einblicke und Erkenntnisse rund um den Fund vermitteln. Vertraute, konventionelle Baustoffe  verbinden die Ausstellungsarchitektur mit dem besonderen Schauplatz der Ausgrabung.

Vorbereitung der Ausstellung