Ausstellung 01

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Gräberfund Litzlberg / Protestantisches Bethaus

Phase 1

Format: ooe.culture off-site (Marketing S. Lehner)

Ort: Parkplatz Strandbad Seewalchen a.A. (mit Bgm. G. Egger bereits geklärt, Strom wird von Gemeinde beigestellt)

Zeitraum: Mai / Juni 2020, 6 Wochen (abhängig von der gesetzlichen Möglichkeit in Bezug auf die Pandemie)

Gebäude: 6 Stk. 20 Fuß-Bürocontainer, mit Folien gebrandet (ooe.culture) (K. Matouschek, S. Lehner)

Vermittlungsebene: auf Basis von Vermutungen (D. Ulm)

 

Eingangskorridor: 1 Container (Zugang Schmalseite)

Ausstellungsraum: 3 fensterlose Container. Dunkler Teppichboden (Bestand). LED Spots (Bestand). 3 Vitrinen fĂĽr Objekte.

Vermittlungsraum: 2 fensterlose Container. Dunkler Teppichboden (Bestand). Wandabwicklung fĂĽr Vermittlungsarbeit. Hologram-RĂĽckprojektion auf VSG Glasscheibe fĂĽr das Bewegtbild der Kulturvermittlerin als Live-Stream.

Videokameras in jedem Container. WLAN.

Sicherheitskonzept offline.

Informationsflyer (S. Traxler, D. Ulm, S. Lehner)

 

Phase 2

Format: ooe.culture

Ort: Schlossmuseum

Zeitraum: Winter 2020/21

Vermittlungsebene: auf Basis der Forschungsergebnisse

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Das ursprünglich aus Franken stammende Rittergeschlecht Engl stand spätestens ab 1499 in landesfürstlichen Diensten unter Kaiser Maximilian I. Dieser gestattete dem Mautaufschläger Albrecht Engl den Wiederaufbau des Edelsitzes Wagrain nahe Vöcklabruck.

Nach 1573 teilte sich die Familie in zwei Linien. Simon Engl begrĂĽndete als Stammvater den Litzlberger Zweig, der mit Sigmund Friedrich Engl von Wagrain im Jahr 1701 wieder ausstarb und danach mit dem Hauptzweig vereinigt wurde. Simon Engl wurde 1598 in den jungen, 1615 in den alten Ritterstand aufgenommen.

Simon Engl erwarb 1605 Schloss Litzlberg von Weikard von Polheim, beide gehörten dem protestantischen Glauben an. 1615 ließ Simon Engl in Litzlberg eine evangelische Hauskapelle errichten, die bis 1656 nachgewiesen ist. In zwei Ehen zeugte er sieben Töchter und fünf Söhne.

Simon Engls Sohn, Wolf Albrecht musste um 1630/31 auf Grund seines protestantischen Glaubens kurzzeitig Oberösterreich verlassen, kehrte später zurück, verstarb jedoch 1640.

 

Literatur:

Marks, Alfred: Familiengeschichtliche Aufzeichnungen der Engl von Wagrain 1657 bis 1797. In: Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs. Beiträge zur Rechts-, Landes- und Wirtschaftsgeschichte. 8. Band. Graz/Köln 1964. 274-286

Zauner, Alois: Vöcklabruck und der Attergau. Stadt und Grundherrschaft in Oberösterreich bis 1620 (Forschungen zur Geschichte Oberösterreichs). Linz 1971. 292

 

[Peter März HISTORIKER]

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Ausstellung 03 / Kulturvermittlung 4.0