Die Geschichte der Mykologie in Oberösterreich

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Die Geschichte der Mykologie in Oberösterreich

Geschichte der Mykologie in Oberösterreich

Zur Geschichte der praktizierten Pilzkunde in Oberösterreich liegt eine ausführliche Arbeit von FORSTINGER (2012) (download unter: https://www.zobodat.at/pdf/STAPFIA_0096_0009-0044.pdf)  vor. Demnach sind als Pioniere der Anfangszeit der Linzer Arzt und Naturforscher Karl Schiedermayr (*1818 †1895) und der Conviktsarzt Ignaz Sigismund Poetsch (*1823 †1884) zu nennen. Bis in die heutige Zeit spielt Linz mit dem heutigen Biologie-Zentrum eine zentrale Rolle bei der pilzkundlichen Erforschung der Region. Schon 1947 wurde die Mykologische Gesellschaft für Oberösterreich offiziell gegründet, nachdem sie schon im Oktober 1945 durch den späteren Minister Dr. Hans FRENZEL (*1895 †1966) ins Leben gerufen wurde. Die Mitteilungen der Mykologischen Gesellschaft für Oberösterreich zeugen von der Vereinstätigkeit (downloadbar unter https://www.zobodat.at/publikation_series.php?id=20771

1989 wurde die „Mykologische Gesellschaft für Oberösterreich“ in „O.Ö. Verein für Pilzkunde“ umbenannt. 1995 wurde dieser Verein behördlich aufgelöst (Behördliche Vereinsdokumente downloadbar unter https://www.zobodat.at/zeitschriftinfos/Verein_Pilzkunde_Oberoesterreich.pdf).

Bis 1995 war Ing. Rudolf SCHÜSSLER (*1923 †2010) assistiert von seiner Frau Julia Leiter der Mykologischen Arbeitsgemeinschaft. Seine Funktion übernahm dann für ein Jahr DI Mag. Franz FÖLSER (*1965 †1996). Ein schweres Krebsleiden beendete am 15. Oktober 1996 sein Leben. Die Leitung der Arbeitsgemeinschaft ging daraufhin auf DI Helmut SCHLUDERMANN (*1940 †2015) über. Ihm war vor allem die Benutzung des Mikroskops als wesentliche Bestimmungshilfe ein großes Anliegen. Ing. Friedrich SUETI (*1945), schon seit 1964 beider MYAG aktiv, übernahm 2006 die Leitung der Arbeitsgemeinschaft und übergab die Führung 2016 an Konsulent Dr. Otto STOIK (*1948), der die Arbeitsgemeinschaft seit dieser Zeit mit Engagement und starker öffentlicher Begleitung leitet.

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Kommentare:
  1. heinz forstinger sagt:

    Um genau zu sein: Die Mykologische Arbeitsgemeinschaft ist keine Juristische Person *)

    öffentlichen Rechts, sondern eine lockere Zusammenkunft Interessierter in den Räumen des
    BIologiezentrums. *) Juristische Person: Träger von Rechten und Pflichten, hat Vermögen (Vereinsvermögen z.B.), kann als Erbe eingesetzt werden, und kann klagen und geklagt werden.

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