Die geheimnisvolle Litzlbergerin

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Die geheimnisvolle Litzlbergerin

Herr Hans STÖGMÜLLER aus Steyr hat uns freundlicherweise wesentliche Informationen über die Eltern der Anna Maria Händl bereitgestellt:

Wolfgang Andrä Händl im Aichet und zu Lanzendorf (+ 17.1.1617), Sohn des Simon, studierte 1583 in Padua und 1585 in Bologna. Er saß auf auf dem 1572 gefreiten Sitz Aichet (Sierninger Straße 82, Gem. Steyr, OÖ), den ihm seine Gemahlin Eva zugebracht hatte. Er kaufte 1592 das Schloss Lanzendorf (Obere Hauptstraße 35, Gem. Lanzendorf, Bez. Wien-Umgebung, NÖ) von Heinrich II. von Lamberg zu Popendorf 1592.[1] Er wurde am 10.12.1593 unter die neuen Geschlechter des nö. Ritterstandes aufgenommen. 1606 kaufte er von Jobst Schmidtauer Herr zu Ober-Wallsee und Freudenstein und Rottenegg und dessen Gemahlin Anna Maria geb. Englin, das Gut am Weyer, genannt der Kleehof im Aichet (Sierninger Straße 91, Gem. Steyr, OÖ), dann die zunächst gelegene Prehofer-Wiese und die dazu erbauten Häuser und das Hörndlgut mit allen Zugehörungen.[2] Gemahlin: Eva geb. Strasserin von Gleiß, Witwe des Michael Aidn, Sohn: Wolfgang Simon (+ 1602), Tochter: Anna Maria (+ ca. 1628, oo Stephan Engl zu Wagrain, erbte alles).[3]

[1] Siebmacher, NÖ, 153; Schweickhardt NÖ, VUWW, Bd. 3, 80; F. K. Wissgrill, Schauplatz des landsässigen nö. Adels, Bd. 2, Wien 1795, 404-410, Bd. 4, 86

[2] Begsteiger, Häuserchronik Steyrdorf, 371

[3] Valentin Preuenhueber, Annales Styrenses, Nürnberg 1740, 288 und 289

Foto: Rückseite des Porträtgemäldes (s.u.), Michael Maritsch, Attersee

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IDENTIFIKATION 1.1 / Das Rätsel ist gelöst

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