die.fisch.die - 12 Canvas

Merken

© die.fisch.die

Titel: 12 Canvas

Material/Technik: Leinwand auf Staffelei

Maße/Dauer: 12 Mal 1 x 1 x 1,8

Zwölf Staffeleien mit unbemalten Leinwänden.

Ausgediente, gebrauchte Staffeleinen sind Ausdruck geplatzter Träume und Hoffnungen.
So individuell die Staffeleien sind, so individuell sind die Beweggründe der Aufgabe.
Die weiße Leinwand ist ein Sinnbild der inneren Krise, die Kunstschaffende durchleben und alle Sparten trifft:
Die Ungewissheit vor der eigenen Zukunft und die Unsicherheit des Werkes.

Der Vorgang des Aufgebens ist gesellschaftlich gleichgesetzt mit Schwäche, Scheitern und Verlust.
Dabei stecken in einer leeren Leinwand unbegrenzte Möglichkeiten, sowie die Hoffnung und der Optimismus auf eine bessere Zukunft.

Zwölf Staffeleien werden gebraucht von Kunstschaffenden aus Oberösterreich angekauft.
Diese leeren Leinwände werden verkauft und danach vor Ort im Schloss(garten) bespielt.
So werden die Rollen vertauscht, die im Kunstmarkt vorherrschend sind.
Die Zahlenden spüren durch diesen Prozess die Ungewissheit, die Kunstschaffende so oft begleitet.

Die Kollektion der zwölf Bilder macht das Gesamtwerk unverwechselbar. Jedes Bild bleibt Bild.
Die Summe der verkauften Bilder wird auf die Teilnehmenden aufgeteilt.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Kenner Meik sagt:

    Kennenlernen Kennenlernen durfte ich die.fisch.die in Helsinki. Seine kluge, zurückhaltende Art, mit Menschen umzugehen, spiegelt sich in seinem Schaffen wieder. Kulturvermittlung passiert nicht linear, sonder mehrdimensional. So wie dieses Projekt gleichsam zum Kunstwerk, Statement und zur echten Unterstützung für Künstlerinnen wird. So ist seine humorvolle Herangehensweise ungewöhnlich, aber notwendig, um Menschen außerhalb der Kunstwelt anzusprechen.
    Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg.durfte ich die.fisch.die in Helsinki. Seine kluge, zurückhaltende Art, mit Menschen umzugehen, spiegelt sich in seinem Schaffen wieder. Kulturvermittlung passiert nicht linear, sonder mehrdimensional. So wie dieses Projekt gleichsam zum Kunstwerk, Statement und zur echten Unterstützung für Künstlerinnen wird. So ist seine humorvolle Herangehensweise ungewöhnlich, aber notwendig, um Menschen außerhalb der Kunstwelt anzusprechen.
    Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
    Liebe Grüße Kenner

  2. Kenner Meik sagt:

    Kennenlernen durfte ich die.fisch.die in Helsinki. Seine kluge, zurückhaltende Art, mit Menschen umzugehen, spiegelt sich in seinem Schaffen wieder. Kulturvermittlung passiert nicht linear, sonder mehrdimensional. So wie dieses Projekt gleichsam zum Kunstwerk, Statement und zur echten Unterstützung für Künstlerinnen wird. So ist seine humorvolle Herangehensweise ungewöhnlich, aber notwendig, um Menschen außerhalb der Kunstwelt anzusprechen.
    Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
    Liebe Grüße Kenner

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Titel: "Hidden Place"

Material/Technik: Erde auf Pappe

Maße/Dauer: von 15 bis 25 cm Höhe

As an artist you are usually used to developing and implementing concepts on your own. From this perspective, the currently isolated creative process is not much different from the normal work situation. However, the current impossibility of physical contact reminds us of the importance social connections have for us human beings.

Christine Bauer - "Hidden Place"

Titel: case 6 (2. Auflage, 2020)

Material/Technik: Steinzeug eingefärbt, garniert

Maße/Dauer: 30x20x10cm

Adam Ulen’s Arbeiten berühren Themen des Ungewissen und des Absurden in ihren unterschiedlichen Erscheinungen und Bedeutungen. Aspekte der Popkultur, surreale und hyperrealistische Elemente beeinflussen die formale Umsetzung. “case” ist eine sich ständig erweiternde Sammlung absurder Objekte. Protagonisten sind Gegenstände, die sich gegen Naturgesetze auflehnen oder die skurrile menschliche Einwirkungen erkennen lassen. Jeder “Fall” wird maximal in einer Anzahl von drei Stück aufgelegt. https://ulen.180r.com

Adam Ulen - case 6 (2. Auflage, 2020)

Titel: Schwarmintelligenz

Material/Technik: Tusche auf Leinwand

Maße/Dauer: 100 x 80 cm

Der Schwarm, alle in eine Richtung

Helmut Hebrank - Schwarmintelligenz

Titel: "Am Anfang war das Wort bei DIR - Strahlende Sternleuchte"

Material/Technik: Lasergravur in Acrylglas, vergoldet

Maße/Dauer: 50 x 50 cm

Die Gravuren zeigen Luster von unten. Transparentes Acrylglas und Gold bilden hierbei den Bildgrund. Der Blick führt von unten gegen den Himmel, so erinnert der Luster an einen Stern. Schwarze Farbe verdunkelt das Licht, gleichsam wie die Nacht den Tag. Mit einem Laser graviere ich das Schwarz heraus, transformiere es und lege so Licht frei. Gebündeltes Licht (Laser) wandelt das Dunkel in Transparenz und bringt so Licht zum Vorschein. Der Prozess selbst beschreibt somit den Inhalt der Bilder. Die Bilder sind mit 23 Karat Blattgold hinterlegt, ein Verweis auf das göttliche Licht. Über das Irdische hinaus, strahlt dieses Licht ewiglich.

Andrea Rose Edler - Strahlende Sternleuchte

Titel: Rote Karten, ein Archiv.

Material/Technik: Karton, eingefärbt

Maße/Dauer: 21 x 15 cm

Fortlaufend bearbeite ich Bilder, mit denen Hilfsorganisationen mich auf ihren Flyern zum Spenden auffordern. Die Archivkarte fixiere ich nach einem Farbbad, in der Trockenpresse entstehen Prägungen durch eingelegte Kreditkarten. Auch Fragmente oder leere Karten verweisen auf ein Bild, das existiert. Was sehe ich, was sehe ich nicht? Die Bilder sind real vorhanden, wessen Realität zeigen sie?

Anja Westerfrölke - Rote Karten, ein Archiv.

Titel: TAKE 6

Material/Technik: Keramik, Brennplatte

Maße/Dauer: 20 x 28 x 28cm

TAKE 6 aus einer Serie von Objekten, Keramik, Brennplatten 2020 Formbare Keramikrollen aus weichem Ton wuchern durch die Löcher der Brennplatten, suchen und stoßen auf Untergrund. Die sich schlingenden Tonrollen verwandeln sich durch das Brennen, sie werden hart. Sie können nun das eigene Gewicht und auch dasjenige der Brennplatten tragen. Filigran und zerbrechlich, skelettartig und stabil zugleich, erinnern die Objekte die frühere Beweglichkeit und das zukünftige Unterwegssein.

Charlotte Wiesmann - TAKE 6