Anzahl der Särge

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Die konservatorische Bearbeitung der Holzfunde hat gestern neue Erkenntnisse zutage gebracht. Einige Holzteile ließen sich weder den beiden Särgen der rätselhaften Litzlbergerin noch jenem stark zerstörten Sarg aus massiven Eichenbohlen zuordnen. Vielmehr lagen nach dem Zusammensetzen der Fragmente mehrere leicht trapezförmige Bretter vor. Keines länger als 80 cm und rundum mit Dübellöchern und Holznägeln versehen. Es bleibt hier kaum eine andere Erklärung, als dass es sich um Bestandteile von zumindest zwei Kinder- oder Säuglingssärgen handelt. [Susanne Heimel RESTAURATORIN]

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Kommentare:
  1. Gerhard Landauf sagt:

    Kann man sagen, was und in welcher Weise durch die aktuellen Aushubarbeiten beschädigt worden ist?
    Sind die Verformungen am Metallsarg und die Isolierung der Bretter vom Sarg darauf zurückzuführen?

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